Dramatische Hungersnot in Ostafrika
I.S.A.R. Germany entsendet Expertenteam
Die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany reagiert auf die Folgen der dramatischen Hungersnot in Ostafrika. Ein medizinisches Expertenteam der niederrheinischen Organisation bringt rund eine halbe Tonne Medikamente in das größte Flüchtlingslager der Welt im kenianischen Dadaab. Das vierköpfige Team startet am Dienstag von Düsseldorf nach Mombasa. Von dort geht es über den Landweg ins Flüchtlingslager.
Die medizinische Ausrüstung wurde vom I.S.A.R. Partner „action medeor“ so ausgewählt, dass den Menschen im Flüchtlingslager gezielt geholfen werden kann. Die Menschen sind durch die Hungersnot stark geschwächt und leiden unter Durchfallerkrankungen und der damit verbundenen Austrocknung des Körpers. Das Hilfspaket umfasst außerdem Ausrüstung zur Versorgung von Wunden.
In der Region soll nach einem Partner gesucht werden. Dieser soll die Medikamente übernehmen und im Flüchtlingslager einsetzen. Geplant ist außerdem ein Einsatz der I.S.A.R. Mediziner im Flüchtlingslager. Weiterhin wird das I.S.A.R. Team prüfen, welche Hilfe noch benötigt wird, um gemeinsam mit der „action medeor“ weitere Hilfslieferungen organisieren zu können.
In Ostafrika herrscht derzeit die schwerste Dürre seit rund 60 Jahren. Davon sind bis zu 12 Millionen Menschen betroffen, vor allem in Äthiopien, Eritrea, Djibouti und Somalia. Im Bürgerkriegsland Somalia ist die Lage besonders schlimm. Rund 400.000 Menschen sind bereits in das benachbarte Kenia geflohen. Hier ist das größte Flüchtlingslager der Welt - in Dadaab – bereits überfüllt.
Dem I.S.A.R. Team werden neben dem Einsatzleiter Thomas Laackmann (Schweiz), Dr. med. Boris Klug (Frankfurt/Main), Dr. med. Peter Kaup (Oberhausen/NRW) und der Anästhesiepfleger Sascha van Beek (Alpen/NRW) angehören. Der Lions Club Limburg und die Fluggesellschaft Air Berlin unterstützen den Einsatz des Teams durch Übernahme der Flugkosten.
Die Mediziner werde am 19.07.2011 um 20.05 Uhr vom Flughafen Düsseldorf starten. Interviews sind im Vorfeld möglich. Anfragen richten Sie bitte an unsere Presseabteilung unter + 49 2841 9790 21 6.
Unterstützen Sie uns :
http://www.betterplace.org/de/projects/7259-dramatische-hungersnot-in-ostafrika-soforthilfe








