24.07.11 | 

I.S.A.R. Germany übergibt eine halbe Tonne Medikamente

Die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany hat im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab rund eine halbe Tonne Medikamente übergeben. Sie wurden von Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) übernommen.

Die Organisation wird sich jetzt vor Ort darum kümmern, die Medikamente den Bedürftigsten zukommen zu lassen. Nach Angaben der GIZ besteht weiterhin großer Bedarf an Medikamenten. Deshalb prüft I.S.A.R. Germany jetzt zusätzliche Hilfslieferungen in die von Hungersnot betroffene Region.

I.S.A.R. Germany Einsatzleiter Thomas Laackmann berichtet von schlimmen Zuständen im größten Flüchtlingslager der Welt. Der Flüchtlingsstrom reiße nicht ab und der Gesundheitszustand vieler Flüchtlinge sei schlecht. Durch die Hungersnot seien die Menschen stark geschwächt. Viele litten unter Durchfallerkrankungen und der damit verbundenen Austrocknung des  Körpers. Die medizinische Ausrüstung wurde vom I.S.A.R. Partner „action medeor“ so ausgewählt, dass diesen Menschen jetzt gezielt geholfen werden kann. Vor allem Kinder haben laut Laackmann unter der Hungersnot zu leiden. Durch die Mangelernährung seien viele Kinder unterentwickelt. So berichtet der I.S.A.R. Einsatzleiter von zweijährigen Kindern, die auf dem Entwicklungsstand eines sechs Monate alten Kindes seien.

Die Mediziner des Teams werden in den nächsten Tagen bei der medizinischen Betreuung der Flüchtlinge unterstützen. Gern steht Ihnen unser Expertenteam in Dadaab für Interviews zur Verfügung. Entsprechende Anfragen richten Sie bitte an unseren Pressesprecher Mark Rösen unter + 49 2841 97 90 21 6.

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