Erdbeben in Pakistan 2005
Am 08.10.2005 kam es in Pakistan zu einem der schwersten Erdbeben der letzten 100 Jahre. Die von der pakistanischen Regierung bestätigte Zahl der Erdbebenopfer umfasste etwa 85.000 Todesopfer.
I.S.A.R. Germany half in Pakistan
Schon nach ersten Meldungen stand für das Team von I.S.A.R. Germany fest, dass es in der vom Erdbeben heimgesuchten Region helfen werden würde.
Nach Rücksprache mit dem Auswärtigen Amt und der dringlichen Bitte des pakistanischen Generalkonsuls, stand am Tage der schrecklichen Katastrophe fest, dass I.S.A.R. Germany mit einem Team aus Bergungsspezialisten, Hundeführern und Medizinern nach Pakistan reisen würde.
Mehrere hundert Verletzte benötigten Soforthilfe
Als erstes Team vor Ort, das 5 Tage nach der Katastrophe ein Bergdorf im Kaschmir-Gebirge erreichte, waren die Helfer der I.S.A.R. Germany innerhalb von Minuten von einigen hundert Verletzten umringt. Den Helfern bot sich ein erschütterndes Bild von Menschen, die am lebendigen Leibe verwesten, Kindern mit gespaltenen Schädelplatten und schwerwiegenden Knochenbrüchen.
Die anwesenden Ärzte und Helfer verbanden die Knochenbrüche, führten Blasenpunktionen durch, teilten Medikamente aus und spendeten Trost. Aufgrund der Vielzahl von aufgefundenen Verletzten waren die mitgebrachten Medikamente relativ zügig verbraucht. Das Team der I.S.A.R. versuchte per Satellitentelefon, Nachschub an Medikamenten, Ausrüstung und Personal zu erhalten. Diese Versuche scheiterten an den fehlenden Transportmöglichkeiten in den Bergen Pakistans.
Hilfe unter Einsatz des eigenen Lebens
Am nächsten Tag arbeitete das Team in einem weiteren Bergdorf. Hier gelang es ihm - 6 Tage nach der Katastrophe - zwei Jungen aus den Trümmern einer eingestürzten Schule mit den Rettungshunden zu orten In einem unermüdlichen, mehrstündigen Einsatz wurde - unter Gefahr des eigenen Lebens - ein Tunnel zu den Jungen gegraben, aus dem die Kinder lebendig und gesund gerettet werden konnten. Sie wurden den überglücklichen Eltern übergeben.




